Montag, 25. Juni 2007

Deutsche über Juden und Juden über Deutsche

Auf dieser verlinkten Seite geht es über die verschiedenen Meinungen von Deutschen über Juden oder von Juden von mehreren Ländern über Deutsche. Auf der Seite ist sehr gut zu erkennen das sich die Meinungen auf beiden Seiten rasant verändert hat. Auf der einen Seite die Deutschen die, die Juden vor 50 Jahren in Massen ermordet haben und dazu auch standen. Diese Ansicht hat sich um 180 Grad gedreht. Die deutschen schämen sich für ihre Vorgänger und dessen grausamen Taten. Ähnlich sieht es auch in Isrel aus. Die Juden erkennen die Deutschen wieder an und sehen in ihnen nicht etwa Massenmörder , sondern ordentliche Bürger mit einer starken, gefestigten Demokratie. Es wird auch deutlich das es nicht nur positive Einstellungen über die Deutschen gibt. Manche Israelische Juden haben immer noch die gleiche Meinung wie vor 50 Jahren. Es wird auch auf aktuellere Themen eingegangen wie zum Beispiel der Bundeswehreinsatz im Libanon.

Meiner Meinung nach ist es ein großer Erfolg wenn die meisten Meinungen von den Juden über Deutschland oder auch umgekehrt sehr positiv ausgefallen sind und auch immer noch anhalten. An so etwas hätte man 1950 nicht mal im Traum gedacht.

Jüdische Feiertage

Hallo,
heute berichte ich euch etwas über die Feiertage der Juden.
Alles beginnt mit dem Rosch ha-Schana, das jüdische Neujahr. Er ist meistens im September.
Knapp eine Woche später kommt dann der Jom Kippur, der Versöhnungstag. Er ist der wichtigste Feiertag im Jahr nach dem Sabbat.
Kurz darauf folgt dann der Sukkot,das Laubhüttenfest. Es ist ein Pilger bzw. Wahlfahrtsfest und wird 7 oder 8 Tage gefeiert. Der Name kommt von den Wüstenwanderungen, bei denen die Juden aus Ästen, Blättern und Stoffplanen Laubhütten bauen.
Der nächste Feiertag nennt sich Schmini Azeret.Es ist der letzte Tag des Sakkots und wird als eigener Feiertag gesehen.
Darauf folgt das Torafest, die Freude der Lehre zur Feier der Tora. An diesem Tag geht der jährliche Tora-Lesezyklus zu Ende und beginnt sofort wieder.
Nun kommt der Chanukka, das Lichterfest,bei dem die Wiedereinweihung des Tempelsgefeiert wird. Das Fest dauert ebenfalls wie das Sakkot 8 Tage.
Ca 3 Monat später kommt der Purim, Rettung der persischen Juden. Purim ist ein Fest, das an die Rettung des jüdischen Volkes aus drohender Gefahr in der persischen Diaspora erinnert.
Nun folgt das Pessach oder auch Pascha genannt, der Auszug der Juden aus Ägypten. Die letzten zwei Tage gelten als hohe Feiertage. Bei diesem Tag wird an die Befreiuung der Israelisten aus der Sklaverei erinnert wird. Seit diesem Ereignis nennen sich die Juden auch das Volk Gottes.
Das Ende macht Schawuot, das Wochenfest bei dem die Tora am Sinai offenbart wird. Es ist für die Juden ein Feiertag, an dem sie an die 10 Gebote erinnert werden und ausserdem ist es es für sie das Erntedankfest.
Das wars auchschon wieder.

Ralf

Donnerstag, 21. Juni 2007

Holocaust Denkmal in Berlin

Als ich mit meiner Klasse, der 11a in Berlin war haben wir unter anderem auch das Holocaust Denkmal besichtigt.

Das Judendenkmal ist ein Ort der Erinnerung an alle Juden, die in Europa verfolgt und getötet wurden. Im Jahre 1989 wird der "Förderkreis zur Errichtung eines Denkmals für die ermordeten Juden Europas e.V." gegründet, welcher sich zum Ziel setzt ein Denkmal in Berlin zu bauen. 1993 erklärt sich der Bund bereit die Idee eines Judendenkmals zu verwirklichen und stellt dem Förderkreis ein Grundstück in Berlin Mitte zur Verfügung. Nachdem 1995 ein Wettbewerb zu keinem Ziel führte gewannen 1997 die Künstler Richard Serra und Peter Eisenman. Der nun überarbeitete Entwurf sieht nun ein Feld mit 2100 verscheiden hohen stehlen vor und ein unterirdisches Museum. Am 25. Juni 1999 bekennt sich der Deutsche Bundestag mit einer klaren Mehrheit dazu, den ermordeten Juden Europas ein Denkmal zu widmen. Das Denkmal soll die Besucher zum Andenken anregen und das Museum unterhalb der Stelen dient zur Aufklärung des Holocaust.

Nun habe ich noch Bilder, die ich gemacht habe:






Dienstag, 19. Juni 2007

Stellung der Frau

Wie in vielen Religionen ist die Frau auch im Judentum in einer untergeordneten Rolle. Schon in der frühene Kindheit unterscheidet es sich, da die Mädchen nicht unterrichtet wurden. Selbst in den Synagogen wurde ein eigener Frauenbereich errichtet, sie durften den Gottesdienst nur hinter einem Gitter mitverfolgen. Dieser galt sogar weniger heilig als der der Männer. Erst ab dem 19. Jahrhundert gab es eine Wendung, denn ab diesem Zeitpunkt wurden die Gitter niedriger gemacht oder weggelassen. Dort wo eine Mauer war wurden Durchgänge eingebrochen. Wenn Frauen ihre Tage haben, dürfen sie erst wieder Geschlechtsverkehr haben, wenn sie in der sogenannten "Mikwe" gereinigt wurden(auch Nidda-Gesetz genannt"). Die Frauen gehörten ins Haus, dass heisst sie dürfen weder arbeiten noch bei Gericht als Zuege auftreten. Die Familie spielt im Judentum eine große Rolle, sie wird vom Mann und nicht von der Frau repräsentiert. Wie ihr alle wisst darf die Frau auch nicht aus der Tora lesen, aber seit dem 19. Jahrhundert wurden dabei auch Ausnahmen gemacht.

Bei meiner Recherche bin ich auch auf den "jüdischen Frauenbund (JFB)". Dabei versuchen die jüdischen Frauen andere Arbeiten zu vollbringen, wie z.B. Deutschkurse für andere Juden zu machen oder ähnliches. Ausserdem übernehemn sie auch die soziale Betreuung der Neuzuwanderer.

Donnerstag, 14. Juni 2007

Essgewohnheiten der Juden

Heute will ich euch die Essgewohnheiten der Juden vorstellen, welche zwar nichts spezifisch mit den Juden in Deutschland zu tun haben, aber ich finde es doch sehr wichtig und interesant auch darüber etwas zu erfahren.
(Quelle:http://www.talmud.de/artikel/kaschrut2.htm)

Die Essensregeln der Juden heißen Kschruth.Die Kaschruth lehrt die Juden, Nahrung nicht als reine Triebbefriedigung anzusehen, sondern als Akt der mit dem Schöpfer in Einklang steht. Auch die Nahrungsaufnahme soll den Mensch vom Tier unterscheiden können. Unter anderem gibt es im jüdischen folgende Regeln:
Es ist den Juden verboten blutiges Fleisch zu essen. Die streng gläubigen Juden kaufen ihr Fleisch bei einem koscheren Metzger(Schochet). Dieser muss das Fleisch zu erst kaschern d.h. das Fleisch muss vollständig ausbluten. Auch muss das Fleisch koscher sein damit ein Jude es sich zu sich nehmen darf.Damit ein Landtier koscher ist, muß es bestimmte Merkmale aufweisen, es muß 1. widerkäuen und 2. gespaltene Hufe haben.

Damit ein Fisch koscher ist, muß er Flossen und Schuppen haben.Ein Fisch mit Flossen jedoch ohne Schuppen ist nicht koscher- Der Aal ist nicht koscher. Es gibt aber noch viele weiter Definitionen von Koscherheit sodass man als Nichtjude Probleme damit hat zu verstehn welches Fleisch nun koscher ist und welches nicht. Auch bei Brot gibt es harte Vorschriften die in koscher und nicht koscher unterteilen: Wenn Brot von jüdischen Bäckern nicht verfügbar ist, dann ist es erlaubt Brot von Nichtjuden zu erwerben und zu verzehren. Allerdings muss sichergestellt werden, dass das es kein tierisches Fett enthält, sowie kein Fischöl, Butter, Milch und Milchpulver. Die Backbleche des Bäckers dürfen nicht mit unkoscherem (trefe) Fett bestrichen worden sein.Auch die Reinigung des Geschirrs ist nicht so einfach wie im christlichen, da das Geschirr auf eine besondere Art gereinigt werden muss.
Worterklärung:
Mit koscher ist unrein gemeint

Gruß

Essgewohnheiten der Juden

Sonntag, 10. Juni 2007

Zentralarchiv der Juden in Deutschland

Nachdem Phillip schon etwas über den Zentralrat der Juden geschrieben hat habe ich mich mal noch ein wenig über diesen informiert und bin dabei auf den Begriff des Zentralarchivs gestoßen. Dies ist eine Einrichtung des Zentralrates. Ihre Arbeit ist es das Aufbewahren jüdischer Schriften beispielsweise von jüdischen Gemeinden oder Verbänden. Ein Beirat bestimmt die Richtlinien dieser Arbeit diese dann von vier Personen erledigt wird. Die Archivierung darf jedoch nicht über die Grenzen der Bundesrepublik erfolgen. Die Gemeinden können ihre Schriftgüter in Zentralarchive bringen sind jedoch nicht dazu verpflichtet. Nicht nur die Schriftgüter der Juden wird von dem Zentralarchiv aufbewahrt, sie kümmern sich auch um Nachlässe berühmter, jüdischer Personen. Geburte, Eheschließungen und Todesfälle werden auch in solchen Archiven registriert, jedoch dabei eher auf staatlichen oder kirlichen Archiven.

Meiner Meinung nach ist ein solches Archiv eine sehr sinnvolle Einrichtungen weil sich andere Menschen über das Leben der Juden, einer anderen Kultur informieren können. Weiterhin hat man Einsicht auf die Einstellung oder Ängste gegenüber und zwischen der Nazizeit. Jedoch nicht nur andere Leute könne sich darüber informieren auch jüngere Menschen jüdischer Abstammung können sehen welche Bedingungen und gesetzte für Juden in der Zeit 1939-1945 geherrscht haben und immer noch herrschen.

Gruß Stephan